Projektdatenbogen
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| Teilnahme am Tag des Passivhauses: | '08 | |||
| Objekttyp: | Geschosswohnungsbau (Neubau) | |||
| Projektbeschreibung: | Vorderhaus der Baugemeinschaft Böhmische Straße,
14 Familien bauen gemeinsam 2 Passivhäuser: kostengünstiger Wohnungsbau mit innovativem Energiekonzept und dem Ansatz des gemeinschaftlichen Wohnens. | |||
| Bauort: | D-01099 Dresden (Sachsen) | |||
| Anzahl Wohn- / Nutzeinheiten: | 6 | |||
| Energiebezugsfläche nach PHPP: | 771 m² | |||
| Konstruktion: | Massivbau | |||
| Außenwand: | Innenputz
KS MW 16 cm Dämmung EPS (035)WDVS Anm. d. Red.: Für einen sehr guten Wärmeschutz und uneingeschränkte Behaglichkeit in Passivhäusern gilt ein U-Wert für Außenbauteile von unter 0,15 W/(m²K). U-Wert = 0,2 W/(m²K) | |||
| Kellerdecke / Bodenplatte: | Estrich
8 cm Trittschalldämmung (035) 5 cm Dämmung EPS (035) 20 cm Bodenplatte, Stahlbeton 8 cm Dämmung EPS (040) nicht unterkellert Anm. d. Red.: Für einen sehr guten Wärmeschutz und uneingeschränkte Behaglichkeit in Passivhäusern gilt ein U-Wert für Außenbauteile von unter 0,15 W/(m²K). U-Wert = 0,17 W/(m²K) | |||
| Dach: | Stahlbetondecke
25 cm Dämmung EPS (030) Abdichtung, Kies U-Wert = 0,12 W/(m²K) | |||
| Fensterrahmen: | Fa. Holz-Schiller, Schreinerware, Passivhausfenster Holzkantel 'airotherm', (Fabr. Schiller), Uf= 0,98 W/m²K; Anm. d. Red.: Für einen sehr guten Wärmeschutz und uneingeschränkte Behaglichkeit in Passivhäusern soll der nach DIN EN 10077 berechnete Uf-Wert 0,80 W/(m²K) nicht überschreiten. Uw-Wert = 0,86 W/(m²K) | |||
| Verglasung: | Iplus 3L, 4-16-4-16-4, Argon Ug-Wert = 0,5 W/(m²K) g-Wert = 55 % | |||
| Eingangstür: | Fa. Pötschke,
Passivhaus-Eingangstür, Passiv 0,8 comfort Ud-Wert = 1,01 W/(m²K) | |||
| Lüftung: | Helios, KWL EC 300 pro Lüftungsgerät je WE mit Wärmerückgewinnung, Verteilung Zuluft im FB-Aufbau in alle Aufenthaltsräume, Abluft in Küche und Bad. | |||
| Heizung: | Fernwärme mit Einbindung einer Solarthermieanlage; klassische Verteilung, kleine Heizkörper in allen Aufenthaltsräumen über den Frischluftauslässen im Boden;
Der Restbedarf an Heizwärme wird durch Fernwärme gedeckt. | |||
| Warmwasser: | Die Fernwärmestation wurde mit dem lokalen Energieversorger als Kompaktanlage inkl. gedämmtem Speicher unter Einbindung einer Solarthermieanlage optimiert, klassische Verteilung. | |||
| Luftdichtheit: | n50 = 0,5/h | |||
| Ökologische Aspekte: | Das Energiekonzept ist das Ergebnis einer Variantenuntersuchung mehrerer Dämmstandards und Primärenergien sowie von Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Es gilt das Konzept des gemeinsamen Wohnens und der kurzen Wege, Verkehr wird vermieden. | |||
| Heizwärmebedarf: | 15 kWh/(m²a) berechnet nach PHPP | |||
| Gebäudeheizlast: | 10 W/(m²) berechnet nach PHPP | |||
| Primärenergiebedarf: | 81 kWh/(m²a) Wohn-/Nutzfläche für Heizung, Warmwasser, Hilfs- und Haushaltsstrom berechnet nach PHPP | |||
| Baukosten: | 1700 €/m² Wohn-/Nutzfläche (Kostengruppe 200 bis 700) | |||
| Bauwerkskosten: | 1400 €/m² Wohn-/Nutzfläche (Kostengruppe 300+400) | |||
| Baujahr: | 2008 | |||
| Planung der Architektur: | h.e.i.z. Haus Architektur.Stadtplanung Partnerschaft | |||
| Planung der Haustechnik: | Ingenieurbüro Dr. Scheffler & Partner | |||
| Planung der Bauphysik: | h.e.i.z. Haus Architektur+Stadtplanung Partnerschaft | |||
| Planung der Statik: | Trag Werk Ingenieure Döking + Purtak | |||
| Sonstiges: | Dipl.-Ing.(TU)Architekt Steffen Lukannek ist zertifizierter Passivhausplaner (Prüfung 10.04.2010) | |||
Projektdatenbank www.passivhausprojekte.de | Letzte Änderung: 24.06.2010


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